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04 November 2016 @ 10:52 pm
Banana Yoshimoto: Tsugumi  
Das Meer ist schon wundersam. Wenn man zu zweit hinausblickt, ist es irgendwie egal, ob man redet oder schweigt, das spielt überhaupt keine Rolle mehr. Man kann sich einfach nie satt sehen am Meer. Das Rauschen der Wellen und die Bewegungen des Wassers werden einem nie zuviel, auch wenn es stürmt, was das Zeug hält. (…) auf das Meer war Verlaß; es war da, wenn ich mich umsah, ob ich klein war oder groß, (…) still und weit umsäumte das Meer die Stadt, schwoll an und zog sich wieder zurück, alles zu seiner Zeit, immer, mit Gewißheit. (…) Wo nehmen die Leute aus der Großstadt bloß ihr »seelisches Gleichgewicht« her, wohin blicken sie? Wahrscheinlich in den guten alten Mond. Aber der Mond ist doch so weit weg und klein, da muß man sich ja erst recht klein und verlassen vorkommen!